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    Jazz ist eine Musikrichtung, die ungefähr zu Anfang des 20. Jahrhunderts in der südlichen USA entstanden ist. Urheber waren zunächst Afroamerikaner, jedoch wurde der Jazz im weiteren Verlauf von anderen Genres und Musiktraditionen aufgenommen und weiterentwickelt. Der Jazz konnte in seiner Entwicklung vielen Musiksparten neue Möglichkeiten eröffnen – unter anderem auch Pop und Folk. Im Folgenden nun sollen einige bedeutende Persönlichkeiten des Jazz im 20. Jahrhundert benannt werden.

    Miles Davis wurde am 26.05.1926 in der Stadt Alton im US-Bundesstaat Illinois geboren und verstarb am 28.09.1991 in der Stadt Santa Monica im US-Bundesstaat Kalifornien. Miles Davis (bürgerlicher Name: Miles Dewey Davis III.) war ein Bandleader, Komponist, Jazz-Flügelhornist und –Trompeter. Miles Davis experimentierte vor allem mit seinerzeit jungen Musikern und trug hiermit zu einer beständigen Aktualisierung des Jazz bei.

    Diana Krall wurde am 16.11.1964 in der Stadt Nanaima im kanadischen Bundesstaat British Columbia geboren. Diana Krall (bürgerlicher Name: Diana Jean Krall) ist eine Sängerin, Jazzpianistin, Texterin und Liedkomponistin. Diana Krall begann im Herbst 2001 mit ihrer ersten Welttournee – und veröffentlichte bis 2011 sechs Studioalben wie auch Live-Mitschnitte aus ihrem Konzert in Paris. Seit 2003 ist sie mit dem britischen Songschreiber und Musiker Elvis Costello verheiratet – beide zusammen veröffentlichten im Jahre 2004 das Album „The Girl in the Other Room“. Diana Crall benennt die Musiker Nat King Cole und Carmen MrRae als ihre direkten Vorbilder in Gesang und Darbietung.

    Django Reinhardt wurde am 23.01.1910 in der Stadt Liberchies in Belgien geboren und verstarb am 16.05.1953 in Samois-sur-Seine in Frankreich an einem Schlaganfall. Django Reinhardt (mit bürgerlichem Namen Jean Reinhardt) war ein Bandleader, Komponist und Gitarrist – ihm wird zugeschrieben, massgeblich den europäischen Jazz überhaupt begründet zu haben. Worin aber bestand das typische an Reinhardts Musik? Er kombinierte drei Musikstile. Zum einen nutzte Django Reinhardt die Tradition des Jazz aus New Orleans (so wie er in den 1920er Jahren dort aktuell war), weiterhin arbeitete er die Romamusik in seine Darbietungen ein und an dritter Stelle nutzte er den französischen Walzer (Musettes). All jenes kombinierte sich in jenen Stil, der „Gypsy- oder Zigeuner-Swing“ genannt wird.

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